Diese
Webseiten



STRING - World Politics for Individuals



StartSTRING


Intro II, III


Orientierung
Orientierung


STRING
Homepage


Wolfgang Behr
The "Anti-*itler"

































































































































Die ersten Texte zu STRING habe ich Anfang/Mitte der achtziger Jahre geschrieben ( "Urverfassung `82"). Der Begriff STRING (Warum "STRING" ?) wurde 1990 geprägt. Manche Texte habe ich im Laufe der Jahre oft überarbeitet, manche sind noch im Entstehungszustand.
Natürlich bin ich mit der Zeit belesener geworden und sicherer im Ausdruck, wenngleich auch nie ein professioneller Intellektueller. So kann man in diesen STRING-Webseiten beobachten wie eine Idee immer mehr Gestalt annimmt.


StartSTRING - Intro - die Index-Seite adstring.org ist eine Einführung in das STRING-Projekt.

Wolfgang Behr - Anmerkungen zur Person

STRING Web log - Neuere Texte!
z.B.: "Hitler besiegen I, II, III" (Titel geliehen von Avraham Burg)

"Hitlers Universalismus"

Intro II, III - Fortsetzung der Einführung in zwei weiteren unabhängigen Texten, die beide wie alle anderen Texte des STRING-Universums als eigenständige Repräsentationen eines neuen Paradigmas gelesen werden können, wobei dieses von den Texten nie ganz erfasst werden kann.

STRING Homepage -

"Renaissance der antiken jüdischen Innovation"

- "Initiation = 'missing link' zwischen Moderne und der Kontinuität des Lebens" und weitere, auch ältere Texte

Orientierung - "Als Masse kann die Menschheit nicht überleben", und viele weitere Texte aus den letzten 12 Jahren.

"Urverfassung `82" - hier kann man nachlesen, was entsteht, wenn in den frühen achtziger Jahren des 2o. Jahrhunderts das STRING-Konzept (das damals noch gar nicht so hieß) auf eine Prüfungskommission für Kriegsdienstverweigerer trifft

Information - Philosophischer Versuch über Information - Sie muss aktuell sein, sonst ist sie keine Information!

Unübersichtlich? Was soll ich zuerst anklicken, wo als nächstes? - Egal!
Fangen Sie einfach zum lesen an. Der Einstieg ins STRING-Universum ist von überall her möglich und nur durch Lesen zu gewährleisten.


"Am Anfang war die Großmutter" - Entstehung des Projekts STRING

"The Anti-*itler" - die Anti-Hitler-Seite und daran anschließend

STRING, *itler, Dresden und Wolfgang Behr

Warum "STRING" ? - Bedeutung und Herkunft des Eigennamens/Begriffs "STRING"


Diese Webseiten
sind im Laufe der Zeit entstanden, vergleichbar einem Baum, dem Jahr für Jahr eine weitere Rindenschicht zuwächst - könnte man denken. In Wirklichkeit sind sie das Ergebnis eines Nicht-vorwärts-Kommens. Das muss aber nicht negativ verstanden werden. Denn es macht Spass, diese Texte zu schreiben und dabei reifer zu werden. Jeder Text fängt bei Null an und will das Ganze erreichen.
Durch das "kreisende" Verfahren kommt es zu Redundanzen ("doppelt gemoppelt"). Wenn der Leser den Eindruck hat, das eine oder andere Argument schon fünfmal gelesen zu haben, dann wird er aufhören zu lesen oder sich darauf einlassen, dass es in den STRING-Texten nicht in erster Linie um Information geht, vielmehr erst in dritter Linie!. Zuerst geht es um einen politischen Anspruch. Zum Zweiten geht es um die Repräsentation von Individualität.
Ich könnte aber auch sagen, ich beginne meine Thema immer wieder von Neuem und verwirble es so oft, bis der Wirbel fest genug ist, damit ich darauf stehen kann. Dabei erweisen sich manche Ideen oder Gedanken besonders tragfähig und kommen daher immer wieder.
Der Gedanke des Nicht-vorwärts-Kommens hat aber doch eine negative Seite. Denn es ist Fakt, dass ich seit Jahrzehnten auf der Stelle trete, weil mein Projekt noch keine Anschluß bei meinen Mitmenschen gefunden hat. So gesehen sind die Redundanzen oder Wiederholungen auch als Ausdruck der Wand zu begreifen, vor der ich stehe. Sie spiegeln eine gewisse Hilflosigkeit wider.


Abgesehen von der Lösung vieler praktischer Fragen wird die größte historische Leistung in Zukunft sein, seinen eigenen Kreis neben den anderen Menschen zu definieren und zu leben. Ich bezeichne eine solche Fähigkeit als "postmessianisch", insofern "messianisch" bedeutet, dass nur ein einziges Individuum den Geist in paradigmatischer Weise (für alle anderen) personalisieren kann, wie oder als "Gott".
Jetzt steht dieser Schritt für alle Menschen an - nicht weil wir Menschen etwa so göttlich (geworden) sind, sondern schlicht weil kein Souverän und keine Elite mehr die Menschen in einem generellen, umfassenden Sinne vertreten kann, so wie das vor der Moderne bzw. vor der Ära des allgemeinen Menschenbildes möglich war. Außerdem, wenn das ideelle Moment dominant als Gruppenphänomen auftritt, dann sind diese Gruppenmitglieder eine latente oder manifeste Gefahr für die anderen Menschen.

Das einzige Problem: Einer(!) muss mit diesem individuellen Schritt beginnen, was einen immensen Widerspruch in sich trägt! Sollte ich das sein, und eigentlich denke ich das, dann weiss ich tatsächlich noch nicht, wie ich das anfangen soll - es sei denn, diese Webseiten sind schon die Plattform einer "Weltpolitik für Individuen".
Die Idee ist im Prinzip, dass man als Leser über die Lektüre meiner Webseiten (oder auch ohne diese Lektüre) zu seinem eigenen, ganz und gar einzigartigen persönlichen Paradigma finden kann. Dieses kennzeichnet sich im wesentlichen dadurch, dass es durch nichts anderes an die Gesellschaft und die anderen Menschen gebunden ist, als durch die Sprache, durch die persönliche Sprachfähigkeit. Damit ist es einzig an die Gemeinschaft der ganzen Menschheit, d.h. an die sprachbegabte Art homo sapiens sapiens, gebunden und definitiv nicht an eine partikulare Gruppe oder Struktur der Menschheit oder der Zivilisation - auch wenn unser praktisches, unmittelbares, biologisches Leben immer mehr oder weniger in Strukturen von Kleingruppen stattfinden wird - auch wenn wir nur Menschen werden, weil uns konkrete Personen aus unserem direkten Umfeld das Leben schenken und uns anhalten, zu solchen zu werden.

Denn wenn nicht jeder oder zumindest die große Mehrheit von uns Menschen in der vor uns liegenden Zeit lernt, seinen eigenen Geist und den Geist seiner Mitmenschen ernst zu nehmen und darauf gründend das eigene Leben und das Zusammenleben zu bewerkstelligen - anders gesagt, wenn diese Achtung und Selbstachtung der Person in einer kommenden Weltzivilisation nicht dominant sein wird, dann werden wir Menschen die dominierende Geistigkeit unserer Zivilisation, die ihren massivsten Ausdruck in der auf höherer Mathematik und theoretischer Physik beruhenden Wasserstoffbombe findet, nicht bestehen.

Die hart erkämpfte Freiheit von den (diktatorischen) Zwängen der Gesellschaft, die es beileibe noch nicht überall auf der Erde gibt und die offensichtlich bis heute prekär ist, macht nur Sinn, wenn sie zu einer höheren Stufe von Gesellschaftlichkeit führt, auf der die Individuen freiwillig auf der praktischen und auf ideellen Ebene das tun, was nötig ist, damit ihre persönliche Freiheit und das Koexistieren mit den anderen ebenso freien Individuen funktioniert. Selbstverständlich gilt es dabei auf die mannigfaltigen Lehren aus der menschlichen Geschichte zurückzugreifen.

(Das ist hier schon wieder ein kleiner - unvollständiger - paradigmatischer STRING-Text. Er sollte auch in anderen Sprachen zur Verfügung stehen. Das kann ich leider nicht ausführen.)



(2016)


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