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Wolfgang Behr
The "Anti-*itler"




STRING Web log 2018

von Wolfgang Behr




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Die ewige Wahrheit von 2018




Was, bitte, soll im Jahr 2018 der mehr oder weniger globalen Zeitrechnung ewig sein?

Wenn wir nicht zu einer Sekte, einer Kirche, einer Partei oder einer Nation gehören, nicht zu irgendeinem Verein, einer Firma mit "corporate identity" oder einem anderen Wichtigtuerverein - wo uns überall gesagt wird, was wir zu denken und zu sagen haben, dann könnte man auf die Idee kommen, dass nicht der Inhalt all der so wesentlichen Verlautbarungen in Büchern oder Reden oder sonstigem Geschreibsel ewig sein wird, sondern höchstens die Sprache selbst.
Dazu gehört sicher auch die Verwendung von Zeichen und Zahlen. Kein Joghurtbecher, keine Killerdrohne ohne Berechnung, keine Stadt, keine Physik ohne Zeichen.

Alles ist zeitlich begrenzt, auch die menschliche Sprache! Aber die Sprache erscheint uns Menschen ewig im Vergleich zu unserer Lebensspanne. Wir lesen Bücher, die 2000 Jahre alt sind. Sie erscheinen ehrwürdig.

Leider ist es in den vergangenen Jahrtausenden, bis heute noch nicht dazu gekommen, dass auch die Sprecher ehrwürdig erscheinen, also alle Sprecher, die oder der Sprecher/in als solche/r!

Die Leute heute stehen vor der schweren Aufgabe, sich darüber klar zu werden, in welchem primitiven Zustand die menschliche Zivilisation auch 2018, 2019, ... noch ist.

Diese Abhängigkeit der Menschen von der Gesellschaft, die Ausgeliefertheit der Menschen an die Gesellschaft, die die allermeisten Menschen zum Spielball weniger Egoisten und Arschlöcher macht, ist absolut unterirdisch.

Daran ändern auch die größten technischen Errungenschaften überhaupt nichts. Schließlich werden sie fast alle auch als Gewaltmittel, Kriegsmittel verstanden.

Erst, wenn die einzelnen Personen überall auf der Welt über eine solide funktionierende lokale Subsistenz verfügten, einschließlich Medizin und Schutz vor menschlicher Gewalt, vor Natur und Wetter, ..., dann könnte man von einer gelungenen Weltzivilisation sprechen.